Jahrgangsübergreifendes Lernen

Beim jahrgangsübergreifenden Lernen bilden die Kinder des 1. und 2. Schuljahres sowie des 3. und 4. Schuljahres eine gemeinsame Lerngruppe (je zu einer Hälfte). In diesen Lerngruppen arbeiten Klassenlehrer, Sonderpädagogen und Erzieher gemeinsam, um die Kinder gemäß ihren Stärken und Entwicklungsverläufen bestmöglich zu fördern. Im individualisierten Unterricht werden mit Hilfe vielfältiger Materialangebote die unterschiedlichen Lernstände der Kinder berücksichtigt. Hierdurch wird vermieden, dass die Kinder über- oder unterfordert werden. Kann ein Kind der 3. Klasse beispielsweise  schon sicher im Zahlenraum bis 1000 rechnen, bekommt es auch schon schwierigere Aufgaben und kann in Teilen am Stoff der 4.Klasse arbeiten. Benötigt ein Kind zum Lernen etwas mehr Zeit, so erhält es diese ohne stigmatisiert zu werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Schüler und Schülerinnen Schlüsselkompetenzen erlernen (z.B. selbstständiges Lernen, Erprobung vielfältiger Arbeitsmethoden), die für den Übergang auf die weiterführenden Schulen entscheidend sind.

Ein enormer Vorteil des jahrgangsübergreifenden Lernens ist zudem, dass die Kinder in hohem Maße soziale Kompetenz erlernen. Die Kinder lernen voneinander und erproben unterschiedliche Formen des Helfens. Jedes Kind durchschreitet die Entwicklung vom Hilfesuchenden zum Helfenden, wodurch die Gesamtpersönlichkeit des Kindes gefördert wird.

Anstelle der herkömmlichen Klassenbezeichnungen treten Tiernamen, wie z.B. die „Frösche“ oder „Löwen“. Mit diesen Tiernamen identifizieren sich die Kinder in besonderer Weise und sie sind stolz darauf, beispielsweise zu den Löwen zu gehören.

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